Mitarbeiterzufriedenheit

Es gibt kaum ein Unternehmen, das seine Mitarbeiter nicht als wichtigste Ressource bezeichnet. Doch damit ist es noch lange nicht getan. Erst zufriedene Mitarbeiter entfalten ihr volles Potenzial, indem sie nachweislich engagierter und produktiver sind. Es macht somit schon aus rein ökonomischer Sicht Sinn, sich um das Wohlbefinden des Personals zu kümmern. Schließlich sind glückliche und zufriedene Mitarbeiter ein wirkungsvoller Wettbewerbsvorteil, der in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen wird.

Für die Mitarbeiterzufriedenheit maßgeblich verantwortlich sind in erster Linie die Führungskräfte, die zugleich auch Profiteure sind. Es ist also die Aufgabe der Manager, ihr Personal glücklich zu machen. Der Führungsstil ist einer von zahlreichen Einflussfaktoren, der die Mitarbeiterzufriedenheit bestimmt. Der international tätige Personaldienstleister Robert Half hat 23.000 Arbeitnehmer aus acht Ländern befragt, welche Aspekte für ihre persönliche Zufriedenheit am Arbeitsplatz relevant sind. Zu den sechs wichtigsten Faktoren gehören demnach die lückenlose Kommunikation innerhalb des Betriebs, die Sinnhaftigkeit der Tätigkeit, das Verantwortungsgefühl, die Wertschätzung, der respektvolle Umgang über alle Hierarchieebenen hinweg und ein gutes Betriebsklima.

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Diese Liste lässt sich beliebig erweitern, denn die Mitarbeiterzufriedenheit ist ein Mosaik aus unzähligen Bausteinen. Auch die Höhe der Vergütung, die Sicherheit des Arbeitsplatzes, die Identifikation mit den Werten der Unternehmenskultur, der Grad an Selbstbestimmung, die Karrierechancen und die wahrnehmbare Leistungsanerkennung durch Lob und Boni spielen eine wichtige Rolle. Und letztlich fließen sicherlich auch private Faktoren in die Mitarbeiterzufriedenheit ein, die der Arbeitgeber nur bedingt beeinflussen kann.

Chefs, die sich ihren Mitarbeitern gegenüber fair, fürsorglich und wohlwollend verhalten, ernten in der Regel ein reziprokes Verhalten. Denn die Mitarbeiterzufriedenheit und das Mitarbeiterengagement hängen eng miteinander zusammen. Das wiederum führt dazu, dass die Kundenzufriedenheit von der Mitarbeiterzufriedenheit abhängt. Denn nur zufriedene Mitarbeiter sind gewillt sich um die Bedürfnisse der Kunden zu kümmern und Innovationen voranzutreiben. Ohne zufriedene Mitarbeiter keine zufriedenen Kunden.

Mitarbeiter sind vor allem dann zufrieden, wenn sie sich ernstgenommen fühlen und merken, dass ihre Potenziale gefördert werden. Sie honorieren das nicht nur durch eine unmittelbare Leistungssteigerung, sondern auch durch Loyalität zum Arbeitgeber. In einer glücklichen und zufriedenen Belegschaft sinken die Krankheitstage und die Fluktuation. Hohe Reklamationsquoten, mangelnde Mitarbeiterproduktivität und steigende Ausfallquoten hingegen sind ein Indikator für unzufriedene Mitarbeiter und damit auch für ein schlechtes Management.

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