Vor einigen Tagen entschieden wir nach einem Kinobesuch noch der nahegelegenen Cocktailbar einen Besuch abzustatten. Die Karte war umfassend und bot sogar eher seltene Getränke an. Wir entschlossen uns deshalb kurzerhand für zwei Cocktails, die wir gleich beim Kellner bestellten.
Leider zu spät für die Happy Hour!

So weit, so gut… Dann schaute uns der Kellner plötzlich ganz mitleidig an und sagte mit traurigem Dackelblick:

Ach, das ist ja echt ärgerlich! Da haben Sie aber wirklich Pech gehabt!

Direkt schossen mir die folgenden Fragen durch den Kopf:

  • Haben Sie vergessen Eis vorzubereiten?
  • Fehlen wichtige Zutaten?

Dies konnte ich mir aber nicht vorstellen, da wir keine besonders exotischen Cocktails bestellt hatten und das Lokal immer recht gut besucht ist.

Die Lösung blieb uns der Kellner nicht lange schuldig:

Sie Unglückskinder! Unsere Happy-Hour ist seit 5 Minuten vorbei. Nun müssen Sie ja viel mehr für Ihre Cocktails bezahlen!

Danke für den Hinweis! 😐

Was hat der Kellner mit dieser Aussage erreicht:

Die Cocktails waren zwar OK, aber es blieb ein blöder Nachgeschmack. Im wahrsten Sinne des Wortes…

Dazu passt auch direkt dieser Tweet, den mir ein Leser dieses Blogs dankenswerterweise zugesendet hat:

Trockenfutter-teuerer

 

 

 

Was bleibt beim Kunden hängen?

  • Schade, dass Sie es erst jetzt erfahren, aber das Produkt ist nun teuerer geworden!
  • Wären Sie mal besser schneller gewesen!

Generell ist es zwar erstrebenswert sich in den Kunden hineinzuversetzen, jedoch ist es nicht immer wirklich sinnvoll den Kunden über jede Preisanpassung zu informieren. Wenn man seine Preiserhöhungen doch kommunizieren möchte bzw. muss, so sollte dies, wenn sinnvoll, eventuell im Vorfeld geschehen, um noch „Hamsterkäufe“ zu stimulieren.

Lange Rede, kurzer Sinn:

Augen auf, beim Preisverkauf!

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