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Im lockeren Gespräch mit Olaf Kapinski über den Kunden, Führung, Karriere, den Chief Customer Officer und eine Menge mehr 🙂

Wir sprechen über Führung im Allgemeinen, die Karriere im Speziellen, den Chief Customer Officer, unmotivierte Firmenziele, selbstfahrende Autos, den leider oft fehlenden Blick auf den Kunden, das Ende des Autos, wie wir es aktuell kennen, Möglichkeiten seine eigene Karriere entscheiden voran zu bringen und eine ganze Menge mehr 🙂 https://wissen.ihre-kundenbrille.de ⇦ Wissen tanken! https://ihre-kundenbrille.de/podcast ⇦ mehr Podcast-Folgen

Die Shownotes zu dieser Podcastfolge

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Der Karriere Booster
von Olaf Kapinski und Dr. Bernd Geropp

Die beiden verraten ihre besten Tipps, damit Sie Ihre nächste Beförderung schon bald erreichen.
Denn eine Beförderung ist ein Projekt, dass man selber beeinflussen kann.

Spannend! Darüber möchte ich mehr erfahren!

mehr zum Karriere-Booster von Olaf Kapinksi und Bernd Geropp

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mehr zum Podcast von Olaf Kapinski: Leben – Führen – Für erfolgreiche Führungskräfte

Oliver Ratajczak: Hallo, schön, dass du heute wieder dabei bist, bei dieser neuen Ausgabe von: Auf einen Kaffee mit. Und heute habe ich einen ganz besonderen Gast. Wir haben schon länger versucht, diese gemeinsame Folge aufzunehmen. Aber nun ist es endlich so weit. Und mit meinem heutigen Gast verbinden mich nämlich ein paar Punkte, von denen ich am Anfang gar nicht so wusste. Aber wie das immer so ist, im Rahmen der Vorbereitung habe ich es dann gemerkt. Der ist nämlich ebenfalls, hat er einen deutlichen IT-Hintergrund. Wir waren beide mal aktiv beim Malteser Hilfsdienst. Er ist auch Podcaster und betreibt den sehr bekannten Podcast LEBEN-FÜHREN, dessen Begrüßungstext ich gerne mal vorlese, den fand ich nämlich sehr lustig. Führen, die wohl wichtigste Tätigkeit in unserer heutigen Berufswelt und um Spaß dabei zu haben. Denn alles ist nur Teil von etwas Größerem, von Ihrem Leben, lieben Führungskraft. Ich hoffe, dass wir in der heutigen Folge wieder so viel Spaß miteinander haben wie sonst auch. Und heute treffe ich mich auf einen Kaffee mit Olaf Kapinski. Hallo!

Olaf Kapinski: Hey, moin, moin! Hallo!

Oliver Ratajczak: Moin, moin. Hatte ich gerade schon im Vorgespräch gesagt, immer wenn ich deine Stimme höre, habe ich sofort ein Grinsen im Gesicht. Du strahlst eine dermaßene Fröhlichkeit aus. Das ist atemberaubend.

Olaf Kapinski: Das ist schön, das freut mich. Das ist gut. Das soll so sein. Ich finde, diese Texte, also den Text, den du gerade vorgelesen hast, da weiß ich noch wie heute, wie viel Zeit da drin steckte. Weil, das war so die wilde Podcast-Anfangszeit. Und alle haben dir erzählt, von dem Text hängt dein Leben ab und da muss alles rein, sonst findet das keiner. Und das geht alles nicht. Und dann höre ich den jetzt so, weil ich sehe den bisher immer nur, und wenn du so Dinge siehst, dann liest du die ja irgendwie anders. Ich habe die noch nie vorgelesen bekommen. Danke schön dafür, cool.

Oliver Ratajczak: Bitte schön, ich helfe ja, wo ich kann. Ich habe mal gedacht am Anfang, ein paar, zwei Sätze sollte man ja schon sagen, wer es ist, weil, vielleicht kennt dich ja gar nicht jeder. Was ich mir nicht erklären könnte, aber vielleicht sagst du einfach mal ein paar Sätze zu dir, wer du denn so wirklich bist und was du so treibst und warum wir vielleicht hier sprechen.

Olaf Kapinski: Ja, Letzteres überlasse ich dann dir. Also ich bin Olaf Kapinski, ich betreibe in der Tat Leben-fuehren.de. Der Podcast positioniert sich oder den Podcast setze ich auf für Führungskräfte, die ein bisschen mehr machen wollen. Die jetzt nicht so irgendwie immer nur, weiß nicht, von oben  nach unten rumkrakeelen wollen, so strombergmäßig. Sondern für Leute, die auf der Arbeit, also im Büro wirksam sein wollen, immer wirksamer sein wollen. Und deswegen der LEBEN-Teil im Titel schon, Leute, die verstanden haben, dass das alles eins ist. Wir sind nur einmal auf dem Planeten. Und jetzt gibt es so viele Leute, die so eine ganz harte Trennung machen zwischen, ich bin der private Olaf und ich bin der Berufs-Olaf.

Oliver Ratajczak: Deswegen auch zwei Accounts bei jedem Social-Media-Dienst…

Olaf Kapinski: Oh super, ja. Und am besten noch zwei Kalender, da ist ja das Elend/ Und dann ins Privatleben fällt ja noch mal irgendwie so sechs bis acht Stunden Schlaf rein. Und dann zehn, zwölf Stunden mit Anreise ist der Tag rum. Und da bleibt ja nichts mehr über. Und das war für mich so Aufhänger zu sagen, pass mal auf, ihr Lieben, ich will was für Führungskräfte machen, aber das reicht mir nicht. Weil, ich kann nicht, also von der Person her kann ich nicht den Beruf von meinem anderen Kopf trennen. Das ist ja nur ich, das bin ja immer ich. Und ich habe das selber ausprobiert. Ich habe nach dem Abitur eine Lehre gemacht, weil, ich komme nicht aus einem Akademikerhaushalt. Ich hatte überhaupt keine ingeniösen Vorbilder. Und ich kriegte dann so von meinen Eltern so die Klassiker, mach mal erst mal was Sicheres, Junge. Und dann habe ich eine Maschinenbauausbildung gemacht. Und das war die ersten drei Wochen noch ganz lustig. Und nach der fünften Woche habe ich dann überlegt, hör mal, was machst du denn hier eigentlich? Und nach der achten Woche wurde es echt lahm. Und da habe ich dann das mal ausprobiert, wie das denn so ist, wenn du dein Leben zweiteilst. Also morgens dahin, um sechs das rechte Ohr gezogen, klick, dann war das Gehirn aus. Und dann so gegen 15.30 Uhr oder wann das war, das linke Ohr gezogen, klack, dann war das Gehirn wieder an. Ja! Was für eine Scheiße. Das mag vielleicht gehen, wenn du im Handwerk unterwegs bist. Und bitte, bitte, ich möchte gerne Hochachtung vor dem Handwerk haben. Wenn du in einem Job unterwegs bist, gerade als Maschinenbaustift, wo du ernsthaft den Kopf nicht wirklich brauchst, um über den Tag zu kommen. Also dass wir dann Aufgaben bekommen haben, das war ja jetzt also, das war ja schon untere/ Und das hat so alles so ein bisschen mitgeprägt. Und dann bin ich Führungskraft geworden. Also ich habe natürlich danach dann studiert, als ich es mir leisten konnte. Und bin dann in 2000 von einer Firma angeheuert worden. Ich bin dann 2001 im Januar oder im Februar das erste Mal befördert worden, fand ich sehr witzig. Und dann ging das so weiter. Und bei der zweiten Firma, die waren schon sehr, sehr groß, da bin ich das erste Mal mit Führung in Kontakt gekommen, und zwar im nicht ganz strombergschen Sinne, aber schon in einem Sinne, dass es wirklich wehgetan hat.

Oliver Ratajczak: Okay.

Olaf Kapinski: Also mit wirklich allen Plattitüden, die ich mich heute zum Teil nicht mehr im Podcast als schlechtes Beispiel zu sagen traue, weil mir alle Leute danach schreiben, das hast du dir doch ausgedacht. Nein, habe ich nicht.

Oliver Ratajczak: Du warst so Führungsopfer so?

Olaf Kapinski: Ja. Also so eine Melange, ich habe zu Anfang, von Fredmund Malik durfte ich da mitstudieren. Habe schon da versucht, mir ganz viel theoretisch draufzuschaffen, weil mir klar ist oder mein Anspruch, das, was ich tue, will ich gut tun. Und dann sah ich halt um rum diese Dinge passieren. Und dann habe ich da so der Reihe nach alles ausprobiert, was man so in diesen coolen, harten Django-Filmen so sieht, wie ein Mann mit dem Leben umgeht.

Oliver Ratajczak: Okay, wie sieht denn das aus?

Olaf Kapinski: Ich habe schlechte Laune gehabt. Dann habe ich es auch irgendwie ein halbes Jahr mal mit Saufen versucht, so Frust so, weil das machen harte Männer so. Also egal, wie viel Kater ich am nächsten Morgen hatte, meine Chefs blieben blöd. Und das hat irgendwie alles zu nichts geführt. Irgendwann hatte ich dann so ein Training. Ich war an der Fresh Academy und habe mir da mal so ein bisschen den Kopf zurechtrucken lassen. Und irgendwann hatte ich dann die Eingebung, gesagt, okay, also weiter leiden ist zu doof, das ist einfach Scheiße. Mach was, mach was Richtiges.

Oliver Ratajczak: Ändere was, okay.

Olaf Kapinski: Und der Rest ist quasi, dann gab es einen Versuch, ein Buch zu schreiben. Das war mir zu lang und zu feedbackarm. Weil ich das einfach nicht so/ Also das war nichts. Und irgendwer kam mir dann so, na ja, dieses podcasten, das ist ja schon geil, aber das ist ja technisch viel zu anstrengend. Und, hey.

Oliver Ratajczak: Challenge accepted. J

Olaf Kapinski: Exakt. Ich dachte auch so, oh geil, ist ja voll meins. Und der Rest ist Geschichte. Jetzt läuft der LEBEN-FÜHREN-Podcast im fünften Jahr oder so, Episode 221 ist draußen, wenn wir das hier aufnehmen. Es gibt mittlerweile zwei, drei sehr, sehr gute Produkte da drum. Aus der Idee ist was Wirkliches geworden. Das ist eine Firma mittlerweile, ich bin selbstständig. Das ist quasi im langen Kurzabriss der Olaf Kapinski.

Oliver Ratajczak: Spannend. Also vor allen Dingen die Geschichte. Also dass du gesagt sozusagen, du warst auf der Stromberg-Gegenseite und hast die Plattitüden da um die Ohren gehauen bekommen. Da gibt es aber auch Plattitüden, wenn man die erzählt bei manchen Leuten, das glaubt einem ja kein Mensch.

Olaf Kapinski: Ja, ja.

Oliver Ratajczak: Was man so mitkriegt, unglaublich. Na ja, gut, aber egal. Spannend. Du sagtest ja, du bist ein bisschen mit IT im Hintergrund unterwegs.

Olaf Kapinski: Ja, also das Studium, was ich habe, also der Name ist technische Informatik, wer da kennt. Ist auch nicht so wichtig. Weil, aus meiner Sicht ist also die Art des Diploms oder das, was da im Diplom zumindest mir beigebracht wurde, das habe ich, glaube ich, nie wieder gebraucht. Also ja, ich kann berechnen, wie schnell so ein Kugel ist, wenn sie so ein schiefe Ebene runterrollt und wenn da irgendwie Teppich draufliegt. Aber ernsthaft, also das habe ich jetzt letztens lange nicht mehr gemacht. Ist aber eine coole Eintrittskarte. Also ich glaube, als Ingenieur wirst du irgendwie ernster genommen. Und ich habe mich relativ früh sehr IT-lastig aufgestellt, also IT-Infrastruktur-seitig aufgestellt. Wann habe ich angefangen zu studieren, 96, genau. Mit Windows 95 habe ich gefühlt quasi, dass es jetzt losgeht mit IT. Weil jetzt war es weg von entweder Schrott, so diese Windows-3.1-Kiste, die du keinem anvertrauen konntest oder total abgegeekt. So die Jungs mit einem Klemmblock im weißen Anzug, die dann irgendwie vor den großen Zuse-Rechnern rumgewankt sind. Da kam es an. Also die PCs hatten Power, dieses Windows-95-Zeugs war benutzbar. Da ging es los. Und da habe ich dann gedacht so, was tun wir denn jetzt hier? Das wird es doch sein in Zukunft. Ja, das war es dann auch. Und seitdem bin ich in der IT. In der letzten Anstellung habe ich eine IT-Infrastruktur, eine weltweite geführt. Wir waren, außer in Australien, überall tätig. Und aus der bin ich dann abgesprungen. Der LEBEN-FÜHREN-Podcast ist sehr allgemein gehalten. Also Führung und Leben im allgemeinen. Und das, also mein Hauptprodukt ist eine geschlossene Gruppe, sind die IT-YoungStars. Und zwar ist das ein, wie nennen wir das denn mal, das ist so eine Mischung aus Learning, aus Mentoring, aus Coaching. Das Ganze läuft ein Jahr und es ist nur für junge IT-Führungskräfte.

Oliver Ratajczak: Ach ja, die begleitest du dann?

Olaf Kapinski: Die begleite ich dann. Die kriegen von mir ganz viel Input, die haben freien Zugang zu mir. Die können also quasi beliebige Fragen, die irgendwie jobbezogen sind, an mich stellen. Also ist halt im Preis mit drin. Wir haben zwei Masterminds pro Monat per Video, wo die untereinander sich austauschen. Also das Ding ist der absolute Raketenburner. Die Leute, die daran teilnehmen, so viel Testimonials kann ich gar nicht auf der Webseite veröffentlichen, das ist mir peinlich.

Oliver Ratajczak: So was hättest du früher wahrscheinlich auch gerne gehabt.

Olaf Kapinski: So was, das war exakt das Ding. Als wir dann alle sagten, was können wir denn von dir mal kaufen, sagte ich so, kaufen, von mir, wie jetzt? Ich mache einen Podcast, was willst du? Und dann irgendwann dämmerte es mir, dann wurde ich von so ein paar großen Jungs unter die Fittiche genommen. Und dann habe ich mich mal irgendwie so ein bisschen zurückgelehnt und habe gedacht so, was willst du denn verkaufen? Und dann sagten Teile in mir, ja, gar nichts. Und dann sagten andere Teile in mir, was hättest du denn gerne? Und dann habe ich gedacht so, oh, was hätte ich denn gerne, geh mal zurück, was hätte ich denn gerne? Das und das und das und das. Und dann habe ich das alles reingepackt. Und seit dem gibt es die IT-YoungStars. Starten jeweils einmal im Jahr. Und das ist eine richtig coole Gruppe, die da zusammen ist.

Oliver Ratajczak: Verrückt ist ja, so Sachen, die man kann, die man im Laufe des Lebens gelernt hat, die sind einem ja gar nicht so bewusst, dass man sie kann, oft.

Olaf Kapinski: Exakt.

Oliver Ratajczak: Also deswegen macht man auch kein Preisschild kann, weil man denkt, ja, komm, das sage ich dir in drei Sätzen, aber im Zweifelsfall hat man da ein Jahr dran gebrütet oder so.

Olaf Kapinski: Kann ja jeder. J

Oliver Ratajczak: .. es ist ja sooo einfach…

Olaf Kapinski: Ja, genau.

Oliver Ratajczak: Verrückt. Total spannend. Wir müssen so ein bisschen auf die Zeit gucken, was gar nicht schlimm ist, weil, eigentlich wurden wir beide ja gezwungen, diese Podcast-Folge zu machen. Nicht, weil wir nicht gerne miteinander reden, aber einer unserer Hörer hat nämlich gesagt, als ich gesagt habe, was für eine Podcast-Folge soll ich denn mal machen, welches Thema interessiert euch, dann kam da raus, sprich doch mal über den Chief Customer Officer und das auch noch mit dem Olaf Kapinski. Da habe ich gesagt, ja, dann spreche ich den mal an. Und der hat gesagt, ja. Und jetzt sprechen wir einfach darüber.

Olaf Kapinski: Okay.

Oliver Ratajczak: Weg von der Führung. Wir sind jetzt in irgendso einem stromberggetriebenen Unternehmen sozusagen. Und mein Ding ist ja hier die Kundenbrille. Du guckst von außen auf das Unternehmen. Und der Kunde kriegt dauernd Erlebnisse, wo man denkt, alter Schwede. Wie sagte vor Kurzem ein Freund von mir: Die Latte für guten Kundenservice liegt nicht so hoch in Deutschland. Merke ich praktisch täglich. Woran liegt denn das?

Olaf Kapinski: Vielleicht weil der Kunde nicht auftaucht.

Oliver Ratajczak: Genau. Maximal so als Statistik. Ab und zu mal kommt der vorbei, habe ich so das Gefühl.

Olaf Kapinski: Ja, jetzt lassen wir mal die Polemik zur Seite. Wenn ich sage, der kommt nicht vor, jetzt stützte ich das mal, und zwar, was jetzt kommt ist kein Pitch, sondern nur eine Erwähnung. Ich mache einmal im Jahr ein kostenloses Programm. Das ist die sogenannte Teamziele-Challenge, wo ich Führungskräfte einlade, mit mir zusammen, also die für sich und ich führe sie durch den Prozess, für die Teams richtig gute, wirksame, funktionierende Firmenziele zu machen. Also Ziele für die Mitarbeiter und für die Teams zu machen. Teamziele-Challenge, selbst erklärend. Und es sind üblicherweise so zehn Prozent Geschäftsführer dabei, dieses Jahr sind es 15 Prozent, also Geschäftsführer und sagen wir mal Hauptabteilungsleiter in großen Firmen. Also Leute, die so weit oben sind, dass sie aus meiner Sicht keine Ausrede mehr haben. Und die zucken alle, wenn es drum geht, warum gibt es denn ihre Firma. Und zwar alle, es ist keine Polemik. Die haben da alle eine Antwort drauf und eine Idee draus. Und wenn ich die da so rauskitzele und im Kopf rummassiere, dann kommt da auch was. Aber alle Zielvorschläge von denen sind komplett tätigkeitengetrieben. Wir müssen dies, wir müssen das, wir müssen jenes. Alle Firmenvisionen, die die so haben sind, da steht so austauschbares Zeug drin, wir sind nachhaltig, innovativ und unseren Mitarbeitern geht es ganz toll und all so ein Quatsch. Und meine Frage ist immer, okay, wozu gibt es euch eigentlich, nicht, um innovativ zu sein. Sondern was ist das Warum hinter euch, Simon Sinek, das Why? Essig. Den einen habe ich vorgestern, also da musste ich mich echt zurückhalten, das ist eine Firma, die richtig wichtige Sachen macht. Und ich sage es nur so, ich ziehe das Lüftchen nur so weit ab oder das Deckchen nur soweit ab, die bauen Produkte für den Rettungsdienst.

Oliver Ratajczak: Okay.

Olaf Kapinski: Und so was von einem austauschbaren Krempel, den die mir als Vision angeboten haben. Dieses Innovations/ und dieses Bla, Bla, Bla.

Oliver Ratajczak: Der Mitarbeiter steht an erster Stelle.

Olaf Kapinski: Von mir aus auch das. Aber ich sage, ihr Lieben, wenn das eure Firmenvision ist, ist die scheiße. Pass auf, hier kommt eure Firmenvision: Wir retten Leben, erledigt. Ach so, ja, nein, das stimmt ja eigentlich, ja.

Oliver Ratajczak: Das ist mal eine Botschaft. Die verstehe dann sofort jeder.

Olaf Kapinski: Exakt. Jetzt helfen wir mal einen Rettungssanitäter so ein bisschen hinten dran, zu verstehen, was die da machen. Also die mussten es mir nicht erklären. Aber das hat keiner auf dem Zettel. Jetzt zurück, das war jetzt so der Exkurs, warum der Kunde nicht auftaucht. Ich habe Beweise dafür, dass die Firmen sich viel zu selten um den Kunden herum positionieren. Die positionieren sich gerne um das, was sie glauben, was ihre Tätigkeiten sind. Und dann sagen sie dir, dass sie das tun und das tun, dass sie das tun.

Oliver Ratajczak: Manchmal auch noch gesteuert, weil sie auf der Messe irgendwas beim Wettbewerber gesehen haben und meinen, dann müssen sie das auch machen.

Olaf Kapinski: Ja.

Oliver Ratajczak: Wo ich dann immer denke, dann geht das, wie so ein Lauffeuer so durch irgendeine Branche. Und alle machen irgendwie was. Aber dann frage ich mich, hat irgendeiner mal mit dem Kunden gesprochen oder war nur irgendeiner pseudoinnovativ am Anfang und dann kopieren die anderen.

Olaf Kapinski: Ja. Und der Wunsch vom Kunden ist ja nicht, dass eine Firma innovativ ist.

Oliver Ratajczak: Nein. Also definitiv nicht. Eher im Gegenteil, ich kriege manchmal einen Anfall, wenn die so innovativ sind, dass ich alle zwei Tage ein Software Update kriege und der Knopf wieder an der anderen Stelle ist.

Olaf Kapinski: Und es funktioniert auch beim fünften Update noch nicht. Aber wir rutschen ab. Lass uns die IT mal rausnehmen. Und das ist so ein bisschen die Genese dahinter. Und jetzt, wie bin ich zu diesem Chief Customer Officer gekommen, total einfach, und zwar, ich glaube, das war im Mai oder so. Und ich habe eine Web-Agentur gegründet, wo wir Leuten helfen, also für kleine Firmen und Selbstständige diesen Internettechnikkram zu übernehmen. Also die, die es selber machen, machen es falsch oder schlecht. Und die, die es richtig machen, stecken viel zu viel Zeit rein. Und ich bin ITler, also das ist nun wirklich das einfachste Ding. Und das andere ist dieses Leadership-Coaching-Geschäft. Und jetzt hat das irgendwann Fahrt aufgenommen und wurde so ein bisschen groß. Und dann war irgendwann so dieser Punkt, wo ich so dachte, okay, lieben Führungskraft, jetzt bau dir doch mal deine Firma. Wie hättest du es denn gerne. Jetzt mach mal, mach mal. Und dann dachte ich so, ja, wie macht es denn? Und dann habe ich mich vor das große Fenster gestellt, es war Gott sei Dank mittags, da war niemand da, der mich hat bremsen können, habe mir meine White Board Marker rausgekramt und habe dann angefangen zu malen. Und habe dann so mit dem Klassiker angefangen, natürlich brauchst du ein Marketing. Ja, ja, klar. Und dies und das und das und das. Und irgendwann dachte ich dann so, okay.

Oliver Ratajczak: Fünfzig Mitarbeiter hattest du schon beim Start.

Olaf Kapinski: Nein, aber du darfst ja auch spielen. Ich meine, hey, wozu machst du dich selbstständig, wenn es keinen Spaß macht. Also von daher habe ich schon gleich das Ding ordentlich aufgezogen. Und dann irgendwann kam, okay, wir drehen wir es denn um, wer wird denn auf was incentiviert? Also was ist der Antreiber für Marketing, was ist der Antreiber für Vertrieb? Und irgendwann fiel mir auf, dass überhaupt niemand vom Kunden incentiviert ist, gar keiner. Also Marketing ist nicht vom incentiviert. Die sind von irgendwelchen Umfragen incentiviert. IT lassen wir jetzt mal. Vertrieb ist auch nicht vom Kunden incentiviert, sondern Vertrieb, da geht es um Zahlen. Da könnte man sagen, das hängt schon noch irgendwie ein bisschen mit dem Kunden zusammen. Aber, na, so richtig/ #00:17:43-0#

Oliver Ratajczak: Manchmal sind es ein bisschen die falschen Kennzahlen im Vertrieb.

Olaf Kapinski: Genau. Und denn Finance kannst du komplett vergessen. Meine These oder meine Hoffnung war dann, dass es der Chief Executive Officer ist, und ich bin jetzt mal in so einer AG-Struktur, und auch der ist ja nicht dem Kunden verpflichtet, sondern der ist dem Aufsichtsrat verpflichtet. Und die sind wieder irgendwelchen Leuten verpflichtet, denen die Firma total egal ist, die wollen nur Geld haben.

Oliver Ratajczak: Genau.

Olaf Kapinski: Und dann hatte ich das fertig. Und dachte ich so, das kann es nicht sein. Dann habe ich die zwei Fenster wieder abgewischt und habe das Ganze mal sein lassen. Und habe dann irgendwie am nächsten Tag noch mal angefangen und kam an der gleichen Stelle raus. Und dachte, das kann doch nicht sein. Und dann habe ich eine Podcast-Episode daraus gemacht. Das ist die 199. Danach bin ich dann vom t3n-Magazin mal dringend zum Gespräch geladen worden, fand ich sehr cool.

Oliver Ratajczak: So geht das.

Olaf Kapinski: Genau. Nein, eher so, was meinst du denn damit? Ich bleibe dabei, die Firmen bleiben auf der Strecke, nein, die Kunden bleiben bei Firmen auf der Strecke, weil die überhaupt keiner auf dem Zettel hat. Die behaupten das zwar alle, ja, ja, nein, nein, total, total Kunde, ja, ja.

Oliver Ratajczak: Es steht ja immer drin, aber auch schon, als ich 2000 damit angefangen habe, stand das schon überall drin in den Zielen, wir und Kunde, unser wertvollstes Gut und so. Aber getan hat sich seitdem nicht so viel.

Olaf Kapinski: Ja, Kunden dein wertvollstes Gut. Also ich polemisiere immer gerne in meinem Podcast über meinen Mobilbetreiber. Das ist der erste Dienstleister, dem ich verboten habe, mich anzurufen.

Oliver Ratajczak: Dann haben sie es ja weit getrieben.

Olaf Kapinski: Es war Betrug, es war ernsthafter Betrug. Telefonanruf, wo ich gesagt habe, ich will das nicht und dann nachher diese Rechnung stellen. Danach musste ich denen schreiben, dass ich es nicht haben will. Dann denke ich so, was ist das denn für eine Scheiße. Gruselig, ganz, ganz, ganz gruselig.

Oliver Ratajczak: Das liegt aber auch an der Trennung. Ich meine, wie das immer so ist, Vertrieb muss noch irgendwelche Ziele erfüllen. Und dann werden dann irgendwelche, im Zweifelsfall, externen Callcenter dazugebucht mal eben schnell und dann werden Leute angerufen. Ist ja inzwischen ein bisschen besser geworden, höre ich so, beobachten tue ich es selber nicht. Also seit der DSGVO habe ich nicht so den Eindruck, als wenn sich dramatisch was geändert hätte, also von Spam-Anrufen und so.

Olaf Kapinski: Es zieht sich ja durch. Der Vertrieb ist incentiviert auf Dinge, also aus meiner Sicht, die sich sehr einfach zählen lassen, Neukunden. Bestandskunden tauchen in meiner Wahrnehmung überhaupt nicht auf. Also weder bei, okay, dieser Mobilfunkbetreiber, der ist jetzt mal völlig außen vor, also die waren zu dem Augenblick billig. Und ich hatte echt keinen Ahnung, weil ich irgendwie dann im Laden stand und irgendwie seit 15 Jahren das erste Mal ein Mobiltelefon gekauft habe. Ich hatte vorher nur Firmentelefone. Und selbst wenn man an die Zeitung rangeht, meine Mama kriegt jedes Mal einen Knall, wenn die irgendwie, die wohnt in Hannover, in der Innenstadt von irgendwelchen Leuten angesprochen wird, die ihr eine Zeitung verkaufen wollen. Und sie kriegt dann die ersten vier Wochen für umsonst diese Zeitung. Und dann sagt sie: “Ja, geil, nehme ich.” “Ja, müssen Sie hier unterschreiben.” “Nein, nein, das Abo habe ich schon seit über zwanzig Jahren.” Nein, dann wäre das jetzt/ Also ob sie bitte die Zeitung wieder hinlegen würde. Seid ihr bescheuert?

Oliver Ratajczak: Das Witzige ist, in meiner Heimatstadt, da gab es zwei Zeitung, zwei Tageszeitung, die waren, ich will jetzt nicht sagen deckungsgleich, aber ähnlich. Und da gab es halt einige Leute, die ich kannte, die haben halt alle zwei Jahre immer gewechselt. Also immer so ein Poster mitgenommen oder eine Kaffeemaschine und dann zur nächsten Zeitung. Habe ich auch gedacht, wie abstrus ist eigentlich diese Geschichte, Stammkundenbindung ganz weit entfernt.

Olaf Kapinski: Ja, genau. Wer hat denn angefangen, die Leute zu bescheißen. Also es ist so doof. Es ist so unglaublich doof. Es ist ja nichts wertvoller als ein Bestandskunde in meiner Welt.

Oliver Ratajczak: In meiner übrigens auch. J

Olaf Kapinski: Da können Leute irgendwie andere Meinung sein. Also wie ich es mache, also dieses YoungStars-Programm entwickelt sich jedes Jahr weiter. Natürlich haben die vom letzten Jahr den Einstandspreis vom letzten Jahr auch dieses Jahr behalten. Und sofern uns jetzt nicht der Euro komplett vor die Tüte geht, wird das erst mal so bleiben. Die grandfathere ich, also die dürfen sehen, dass sie immer mehr kriegen. Und haben das einmalige Angebot, für den gleichen Preis weiterzumachen. Nehmen die da was von mit? Ja, na klar. Sicherlich, der Inhalt ist dann öfter mal auch ähnlich, weil irgendwie, so unterschiedlich sind die Themen dann doch nicht. Aber es sind immer neue Leute, es sind immer neue Mastermind-Gruppen.

Oliver Ratajczak: Genau. Das ist ja auch die Community sozusagen…

Olaf Kapinski: Exakt. Das ist so meine Ansicht oder meine Idee davon, wenn die schon dabei sind, dann muss ich die doch nicht neu ködern.

Oliver Ratajczak: Trotzdem kann man denen vielleicht mal ein kleines Bonbon geben.

Olaf Kapinski: Genau. Deswegen kriegen sie den Einstandspreis oder können den Einstandspreis behalten, während die anderen halt die neuen Preise bezahlen müssen.

Oliver Ratajczak: Völlig in Ordnung.

Olaf Kapinski: Und meine Mama zahlt seit zwanzig Jahren den Preis vom Kiosk minus zehn Prozent. Und das ist total egal, ob sie länger dabei bleibt oder nicht. Wo ich so denke, warte, die ist sei zwanzig Jahren dabei. Also zum einen, warum kriegt die die Zeitung nicht gebügelt. Und wo ist irgendwie so dieses goldene Durchhalteabzeichen, weil, die Zeitung ist echt gruselig. Okay, halte ich mittlerweile alle Zeitungen für gruselig, weil das alles nur so Horrorstorys sind, die da drinstehen. Warum zahlt die das Gleiche?

Oliver Ratajczak: Jetzt müsste man ja technisch auch erst mal abbilden können, diverse grandfathered Produkte und so weiter. Das ist ja auch kompliziert. Und das muss man ja auch mal verstehen.

Olaf Kapinski: Nein.

Oliver Ratajczak: Da hätte man vor zwanzig Jahren mal mit anfangen können, mit den konzipieren.

Olaf Kapinski: Aber wo ist der Vorteil, dass ich da bleibe, wo ist der Vorteil? Wenn meine Mama den Preis von vor zwanzig Jahren, sagen wir mal, ein kleines bisschen plus Inflation hätte, dann wäre das heute, würde ich sagen, Hälfte bis zwei Drittel von dem Preis, den die aufrufen.

Oliver Ratajczak: Ja, aber heute ist ja knallhärter recherchiert, viel Aufwand steckt da drin. J

Olaf Kapinski: Nein, nein, total. Ja, klar, völlig. J

Oliver Ratajczak: Ja. Es ist so verrückt. Also ein so ein Beispiel ist ja auch, du buchst irgendwo ein Hotelzimmer, hast kein günstiges gekriegt, nimmst eins für 250 Euro. Liegt bei der ersten Nacht eine Schokolade auf dem Kopfkissen, bei der zweiten Nacht aber nicht.

Olaf Kapinski: Ja, du bist ja da.

Oliver Ratajczak: Dann denke ich so, genau, du bist ja schon da, aber im Verhältnis natürlich total albern. Wer denkt schon über den Kunden nach. Und da sind wir ja eigentlich wieder am Anfang Chief Customer Office.

Olaf Kapinski: Exakt.

Oliver Ratajczak: Ist der die Lösung von allem?

Olaf Kapinski: Mir fällt keine besser ein. Weil, sagen wir mal, die Positionen sind fertig. Also nehmen wir mal so eine große AG. Und also ich habe mich so ein bisschen auf die eingeschossen, weil das irgendwie alles, sagen wir mal, institutionalisierte Sinnlosigkeit in der aktuellen Zeit ist. Und zwar in der 199, meiner Episode 199 habe ich den BMWi8 ins Header-Bild gepackt, weil ich mir das nicht verkneifen konnte. Die gesamte deutsche Automobilindustrie hat im großen Stil den gesamten Bereich Elektromobilität verschlafen, um jetzt mit so, also die einen machen es mit Pflastern und die anderen machen es mit richtig viel Geld, irgendwie halbwegs den Rückstand aufzuholen. Die Einzigen, die es gewuppt haben, waren die BMWs, die waren mit diesem i8-Raketenteil und mit dem i3 also irgendwie so kleine Designkatastrophe. Aber die hatten, also nach meinem Kenntnisstand, die ersten deutschen Vollelektro- oder Halbelektroautos. Also die haben in die richtige Richtung gezeigt. Und dann ist mir aufgefallen, dass das alles auch schon wieder fast zehn Jahre her ist, ich glaube, acht Jahre her oder so. Und danach kommt nichts mehr. Wenn jetzt du den Vertrieb fragst, was brauchen unsere Kunden, dann zitiere ich den alten Herrn Ford, dann sagen die, schnellere Pferde.

Oliver Ratajczak: Ja, genau.

Olaf Kapinski: Der Vertrieb ist es wahrscheinlich nicht. Außerdem weiß der Vertrieb auch, wenn ich incentiviert, irgendwie, weiß nicht, die großen V12-Monster zu verkaufen, so ein richtig geiles. Und ich hätte da total Bock drauf, ich möchte mir auch mal einen V8 leisten können, bevor die verboten werden, mal sehen, ob ich das schaffe. Also so einen wütenden, weißt du, so ein völlig politisch unkorrekt, so ein Dodge Charger Demon, irgendwie so. Egal.

Oliver Ratajczak: Da sprichst du genau mit dem Falschen. Ich finde Auto fahren total uninteressant. Aber egal.

Olaf Kapinski: Ich habe nicht vom Auto fahren gesprochen.

Oliver Ratajczak: Ach so, Auto haben…

Olaf Kapinski: Exakt. Wir parken den jetzt. Wenn ich die darauf incentiviere und sagen, weiß nicht, pro PS kriegst du irgendwie einen Cent an Provision oder irgendwie so was, na ja, dann wird der einen Teufel und wird dem Kunden ein Elektroauto vorschlagen, weil, die haben keine PS mehr. Und das ist sowieso alles/

Oliver Ratajczak: Wer ist denn dann Schuld, derjenige, der die Kennzahlen vorgegeben hat?

Olaf Kapinski: Schuld ist da keiner. Das ist eine Opportunity für Tesla. Das ist ja eigene Verantwortung. Da brauchen wir keinem die Schuld zuzuweisen. Die Automobilkonzerne, also die deutschen machen ja auch noch. Da fällt ja eine ganze Menge Geld noch raus, das sie dann irgendwie sehr sinnvoll an Leute verteilen, denen die Firma egal ist. Nur, das ist so für mich das Zeichen dafür, dass in diesen großen Organisationen einfach der Kundenblick komplett raus ist. Also die wenigsten Leute, und ich habe das Beispiel mit dem V8 gebracht, um jetzt den Gegenpunkt zu setzen, die wenigsten Leute wollen ein Auto haben.

Oliver Ratajczak: Genau. Die wollen von A nach B kommen im Zweifelsfall und das auch noch bequem vielleicht. Oder?

Olaf Kapinski: Und jetzt wurde uns erklärt, dass wir, sagen wir mal, seit Existenz des Autos, alle ein Auto kaufen müssen, um von A nach B zu kommen. Und mittlerweile ist uns das so in Fleisch und Blut übergegangen, dass wir glauben, von A nach B zu kommen, heißt, ein Auto zu haben. Und ich lasse mal so Sachen wie öffentlichen Nahverkehr, weil das ist ist nicht das, was ich meine, um von A nach B zu kommen. Also das fing an mit einem DKW-Wagen, wo du für sparen musstest, man wurde ja zugeteilt. Im Osten haben sie es ja irgendwie mit diesen Trabbi-Zuteilungen, zwanzig Jahre warten, auf die Spitze getrieben. Das ist aber nicht das, was ich will. Und ich kenne niemanden, der das will. Wenn ich sage, ich will diesen politisch völlig unkorrekten Demon haben, na ja, also wenn du mir das Ding in die Garage stellst, würde ich schätzen, zum einen kriegt der direkt rote Nummernschilder, weil ich irgendwie überhaupt keinen Bock drauf habe, den ständig in meiner Ausgabenliste zu sehen. Also soweit trägt die Lieben denn doch nicht. Wenn ich dann eine leichte Homophobie zu meinem Tankwart entwickelt habe, weil der jedes Mal größter Stapel Euros von mir haben will, wenn ich aufgerockt komme.

Oliver Ratajczak: Der tankt deinen Wagen und überreicht dir einen Blumenstrauß.

Olaf Kapinski: Exakt. “Ey, Olaf, du schon wieder!” “Hau ab du Penner, ich will nicht, dass du mich kennst.” Aber mit dem Ding mal irgendwo so/ Vielleicht sollte ich mir einen mieten. Also für mich ist da ein großer Unterschied zwischen Auto haben wollen und Bewegung. Und ich gebe zu, ich gebe jetzt hier bewusst den Dinosaurier. Ich komme noch so aus der Ecke, wo wir noch so was haben wollten. Selbst da hat ja heute kaum noch wer Bock drauf.

Oliver Ratajczak: Ja, das ist total verrückt. Ich habe irgendwann mal bei Facebook, ich habe mich gefragt, wer will eigentlich ein Auto haben, und habe dann einfach mal die provokante Frage in meiner Facebook Community gestellt, wer würde hier schreien, wenn Auto fahren verboten würde und die Dinger würden automatisch, wären alle miteinander verbunden und würden einfach sich automatisch abstimmen. Und wenn in deinem Kalender Termin ist, dann kommt der einfach vorbei und hupt kurz und holt dich ab. Und da haben irgendwie 45 Prozent gesagt, oh ja, geile Idee, ich wäre dabei. Und dann habe ich gedacht, was, das ist aber krass, ich hätte eigentlich mit so fünf Prozent gerechnet. Ich glaube, da tut sich was.

Olaf Kapinski: Ich postuliere, dass das in aller, aller, aller spätestens 2026 der Fall ist.

Oliver Ratajczak: Meinst du?

Olaf Kapinski: Ja.

Oliver Ratajczak: Ich glaube ja immer, ich werde das nicht mehr, gut, ich hoffe, ich werde 2026 erleben, aber ich glaube, ich werde das irgendwie nicht mehr erleben, weil, technisch mache ich mir da überhaupt keinen Kopf. Dafür gibt es Ingenieure, die könne die tollsten Dinge. Aber politisch, kommunikativ, das ist, glaube ich, das Schwierige. Oder?

Olaf Kapinski: Na ja, politisch, also wir sind ja Gott sei Dank nicht in einer Welt unterwegs, wo Politik irgendwas gestaltet. Sondern Politik läuft deppert hinterher und ist auch egal. Da die nichts gestalten, steuert es der Markt. Und jetzt habe ich einmal den Steuerpreis. Also ich mache mal so eine Vollkostenrechnung, nicht für meinen V8, sondern für so einen, weiß nicht, so einen stoffeligen Golf Diesel, irgendwie so. Oder Diesel ist, glaube ich, verboten jetzt bei euch Deutschland. Also irgendwie so ein billiges einfaches Auto. Und rechne das mal ehrlich durch. Also das Ding kostet 30.000, 40.000 in der Anschaffung. Und dann dies und das und das und das. Und dem stelle ich jetzt entgegen so eine Gurke, die von mir aus auch ein bisschen unerotisch aussieht, aber die angetrieben wird von sich selber, die getankt wird von den Solarzellen, die überall rumstehen. Unter den Ampeln gibt es ja die Induktionsschleifen, wo er dann wieder so ein bisschen was mitkriegt, den ich nicht bezahlen muss, der, genau wie du sagst, per App-Klick da ist, für den ich keinen Parkplatz brauche Baby. Ich wohne in der Stadt und ich brauche für diesen Ofen keinen Parkplatz.

Oliver Ratajczak: Ja, ja.

Olaf Kapinski: Wo ich auf die App, also die muss einen großen Knopf drauf haben so für Freitagabend, wenn es  mit der Feinmotorik ein bisschen zu Ende gegangen ist. Und dann holt das Ding ab und karrt mich nach Hause, erledigt. Und das Ganze für einen Satz, der spottenbillig ist.

Oliver Ratajczak: Vor allen Dingen im Vergleich, wenn man ausrechnet, Auto kaufen, Abschreibung und dann wirklich gefahrene Zeit.

Olaf Kapinski: Exakt.

Oliver Ratajczak: Das ist ja ein Witz…

Olaf Kapinski: Exakt. Und dann wird das Ganze der Markt regeln. Da brauche ich nicht irgendwelche Politschranzen, die sich irgendwie hinstellen und Gesetze nach Gusto zurechtbiegen. Sondern die müssen dann einfach voll…

Oliver Ratajczak: Die Diskussion, das Ding fährt dann irgendjemand um und dann ist ja schon wieder Holland in Not. Also das wird, glaube ich, noch ein riesen Tanz. Also technisch mache ich mir keinen Kopf. Ich glaube, das wird ein riesen Tanz, hier die Maschinen übernehmen die Welt und so. Na ja, 26 ist ja noch ein bisschen hin.

Olaf Kapinski: Das ist gut. Das ist auch schön, wenn solche Diskussionen mal geführt werden würden und also das wäre schon sehr schön. Nur, ich glaube, der Erste, der das auf den Markt bringt, und ich schiele jetzt natürlich auf Tesla, weil, sonst sehe ich keinen, der wird offene Tore und offene Türen einreißen. Wenn die ersten Fahrzeuge in so einer Stadt da sind und du das halbwegs brauchbar machen kannst und das ist wirklich schön gemacht, also die Autos, die sehen jetzt nicht aus wie das Bahnhofsklo, sondern, das ist irgendwie so, dass du dich da reinsetzen magst, dass das irgendwie alles ein bisschen sinnvoll ist, dann werden die Autoverkaufszahlen in den freien Fall gehen.

Oliver Ratajczak: Ja, das glaube ich auch.

Olaf Kapinski: Dann wird der Autogebrauchtwagenmarkt zusammenbrechen. Danach wird der Versicherungsmarkt zusammenbrechen. Also das kann in Deutschland zur Apokalypse führen, weil wir in Deutschland leider ein Autoland sind. Und ich weiß, diese sogenannten Politiker scheinen das ja, also die Vernichtung der Automobilindustrie auf die Flaggen geschrieben zu haben. Wenn das klappt, ich weiß nicht, was Deutschland noch so kann, also außer Steinkohle abbauen vielleicht oder Braunkohle.

Oliver Ratajczak: Das ist ja jetzt gerade mal durch seit Ende letzten Jahres.

Olaf Kapinski: Steinkohle ist raus. Aber die Braunkohlelöcher sind bei Köln noch.

Oliver Ratajczak: Die gibt es noch, aber Steinkohle ist tatsächlich dann mal vorbei.

Olaf Kapinski: Genau. Ja, dann machen wir doch Innovation und so, Facebook. Ah, nein, ist nicht Deutschland oder Google, ist auch nicht Deutschland. Lass mich mal überlegen.

Oliver Ratajczak: Ein bisschen geht ja noch. Aber ich glaube trotzdem, das wird ja wahrscheinlich relativ schnell gehen nach so einer Initialzündung, bis dann der Automarkt zusammenbricht, da wird es dann, glaube ich, ein bisschen rumpeln. Ich glaube, das Wort disruptiv passt dann da mal richtig gut.

Olaf Kapinski: Erdbeben wäre dann die bessere Beschreibung.

Oliver Ratajczak: Oder so. J

Olaf Kapinski: Um jetzt noch mal zu dem Chief Customer Office zurückzukommen, die Tatsache, dass wir uns so entspannt über quasi den Untergang der deutschen Industrie unterhalten können, ist für mich ein klares Zeichen dafür, dass da jemand fehlt, der auf den Kunden guckt.

Oliver Ratajczak: Ja, klar.

Olaf Kapinski: Der Zetsche stellt sich hin, wir haben jetzt irgendwie Januar 2019, und sagt, oh, in zehn Jahren würde Daimler selbstfahrende Lkws verkaufen. Wo ich denke, Alter, wenn ihr damit erst in zehn Jahren fertig seid, dann werdet ihr die nicht mehr verkaufen, weil es euch dann nicht mehr gibt. Tesla wird die Dinger in zwei Jahren am Markt haben, in vier Jahren werden die Dinger selbst fahren. Ich meine, fahre mal auf der Autobahn. Noch einfacher geht es ja nicht, um einfach so eine ganze Kolonne von Lkws hintereinander weg fahren zu lassen.

Oliver Ratajczak: Na ja, also technisch anspruchsvoll, glaube ich, da gibt es größere Probleme, die man wahrscheinlich lösen kann. Geschenkt.

Olaf Kapinski: Ja, genau.

Oliver Ratajczak: Man müsst ja im Zweifelsfall noch genehmigen, dass die Dinger dürfen.

Olaf Kapinski: Ja, aber sobald da ein kleines Löchlein irgendwo entsteht, werden die Speditionen da durchstreben. Weil, der Fahrer ist ja einer der größten/ Nein, die Personalkosten von so einem Zug sind ja meist größer als der ganze Zug zusammen. Und dann wird es elegante Möglichkeiten geben, wie du vom Speditionshof auf die Autobahn kommst und da dann wieder und so weiter und sofort. Das wird sich alles schaukeln. Und das wird sich schneller schaukeln als zehn Jahre, da bin ich mir sehr sicher.

Oliver Ratajczak: Oh je. Und alles nur, weil keiner auf den Kunden guckt, verrückt was.

Olaf Kapinski: Ist gruselig.

Oliver Ratajczak: Ja, meine Botschaft seit 19 Jahre jetzt. Und ich denke immer, das kann doch wohl nicht wahr sein, wieso sieht denn das keiner. Also es sehen ja glücklicherweise welche und es gibt ja auch noch genug zu tun. Aber die Dramatik, die da manchmal so hinter ist, ist mir komplett unbegreiflich. Wenn ich mit Unternehmen spreche und die machen dann ihre Innovationen für die nächste Messe und die ist dann blau und himbeergrün und wie war letztes Jahr. Und ich denke mir, ich weiß nicht, habt ihr mal einen gefragt, der das vielleicht haben will oder kaufen soll. Na ja.

Olaf Kapinski: Nein, die Aktionäre haben es geil gefunden. Und für den nächsten Quartalsbericht können wir was Geiles auf den Zettel schreiben, fertig, erledigt.

Oliver Ratajczak: Wenn das die Ausrichtung ist, aus der Sicht funktioniert das ja schon ein paar Jahre dann ganz gut. Aber irgendwann, glaube ich, nicht mehr. Also wie gesagt, Kunde nicht vergessen. Olaf, es ist eine wahre Freude, mit dir zu reden, muss ich sagen.

Olaf Kapinski: Ja, danke schön.

Oliver Ratajczak: Wie immer, gut, dass wir das jetzt mal festhalten in einem Podcast, das wurde mal einfach Zeit. Liebe Grüße an den Michael. Der Michael weiß schon, wer gemeint ist. Das ist ja der, der gesagt hat, ihr beiden müsst mal reden über den Chief Customer Officer. Das haben wir jetzt getan.

Olaf Kapinski: Genau.

Oliver Ratajczak: Das wiederholen wir bestimmt noch mal. Weil, da kann man ja noch beliebig lange mal drüber reden. Vielleicht nehmen wir uns mal, dann heißt es dann nicht auf einen Kaffee mit, sondern auf ein Weinchen mit oder so.

Olaf Kapinski: Oh ja.

Oliver Ratajczak: Ja, siehst du mal. Wäre doch gelacht, wenn wir das nicht hinkriegen. Du bist halt irgendwie so ein Tausendsassa. Also du hast ja gerade schon erzählt, IT und die Führungskräfte und das Ding, mit dir über den Chief Customer Office zu reden, ist eine wahre Wonne. Aber ich habe ich noch was gehört. Ich habe gehört, dass du noch mit jemandem anders, der sich ziemlich gut mit Führung auskennt, da zusammengetan hast und gerade was Tolles ausbrütest oder ausgebrütet hast.

Olaf Kapinski: Wir haben gebrütet und es ist zur Welt gekommen.

Oliver Ratajczak: Wer ist denn der?

Olaf Kapinski: Es ist niemand anderes als Herr Doktor Bernd Geropp.

Oliver Ratajczak: Der Bernd, gibt es doch nicht. 🙂

Olaf Kapinski: Und das war wieder so ein Ding, da kommst du zu, wie die Jungfrau zum Kinde. Wir haben irgendwann so in so einer Masterreihe zusammengehockt in Aachen. Und haben uns das gegenseitig beim Weinchen, sagen wir mal so, die Fragen gegeben, die uns gestellt werden zum Thema, wie werde ich befördert zum ersten Mal. Und wie es dann so ist, dann wird es so ein bisschen anekdotisch. Von der anderen Seite kam irgendwie kein ha, ha zurück, sondern von der anderen Seite kam blankes Entsetzen zurück. Und dann irgendwie so nach zwei Minuten sagte Bernd, deine auch? Und ich so, was, wie deine auch? Er, ja, exakt die gleichen Fragen. Ich so, das kann ja nicht sein. Dann haben wir den Ober verdonnert uns jetzt mal ganz schnell Papier und zwei Stifte ranzukramen. Und dann haben wir uns den Karriere-Booster also runterskizziert. Und zwar ist die Frage die, wie wirst du sehr garantiert innerhalb von einem Jahr das erste Mal befördert. Das ist die Fragestellung. Und wir bieten die Antwort da drauf im Karriere-Booster.

Oliver Ratajczak: Ich verlinke es.

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Olaf Kapinski: Genau. Also das ganze Ding ist ein Videokurs von Bernd und mir. Und das Ganze funktioniert so, dass der Teilnehmer alles von uns bekommt, was wir zum Thema Beförderung selber schon mal gemacht haben oder glauben oder wissen. Da ist wirklich alles drin. Ganz viel Inspiration, ganz viel Idee. Bernd hat am Schluss 350 Leute weltweit geführt. Hat schon oft recruitet. Ich habe zum Schluss fast fünfzig Leute weltweit geführt, ich habe exzessiv recruitet, also eingestellt. Also es war so repetetitv, das, was Bernd gesagt hat und das, was ich gesagt habe, ohne dass wir wussten, dass wir was draus machen. Das war so wiederholt, dass wir da noch ein bisschen Forschung bei unseren Kumpel betrieben haben, die jetzt noch selber einstellen, also HR und Führungskräfte. Und haben dann jetzt aus dem also das Best of all Worlds da zusammengepackt. Und da ist wirklich alles drin, was du brauchst. Und unser Versprechen ist, wenn du das ein Jahr lang durchziehst, also wenn du das bei diesem Kurs sauber mitmachst, na klar, wir können dich nicht zur Beförderung tragen, aber wenn du das sauber mitmachst und das sauber durchziehst, es gibt keinen Ausweg, du wirst befördert.

Oliver Ratajczak: Spannend. Ich habe ja einen ganz guten Draht zu meinem Chef, der bin ich ja selber, deswegen fällt das bei mir weg mit der Beförderung, das mache ich anders. Aber toll, also ich finde es extrem spannend. Also vor allen Dingen, dass ihr beiden euch da mal zusammengetan habt, finde ich ein cooles Projekt. Ich werde es auf alle Fälle verlinken in den Show Notes, dann können die Hörer mal reinschauen. Ist bestimmt lohnenswert. Ich hatte die Gelegenheit, schon ein bisschen reinzuschauen. Und ich hatte die Gelegenheit, in ein paar Fehlschnitte reinzugucken bei eurer Videoaufnahme und habe mich gekringelt. Also ich glaube, ihr hattet auch eine Menge Spaß dabei.

Olaf Kapinski: Ja, hatten wir. Also diese Fehlschnitte, warte mal, wir können das mal so machen, dass wir einen davon jetzt, dass du den mit verlinkst, dass die Leute mal wissen, worum es da geht. Und die anderen werden dann in nächster Zeit irgendwie viral auftauchen, da bin ich mir sehr, sehr sicher. Ein paar Dinge sind dabei, hör mal.

Oliver Ratajczak: Super witzig. Aber es geht ja eigentlich um ein ernstes Thema. Und aber ich glaube, wenn ihr beiden das macht, ist es nicht nur fundiert, sondern auch unterhaltsam, das ist eben auch genau die Botschaft. Immer hier so einen trockenen Kurs oder irgendwas lesen, ist ja immer so eine Sache. Aber wenn man es fundiert rübergebracht kriegt mit Witz, ist ja immer noch gut.

Olaf Kapinski: Das war das Ziel.

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Oliver Ratajczak: Toll. Also ich sage mal, mir hat es total Spaß gemacht, mit dir zu quatschen. Willst du den Hörern noch irgendwas mitgeben? Ansonsten würde ich sage, entlasse ich dich gleich in den Feierabend.

Olaf Kapinski: Frag dich mal, warum der Kunde bei dir kaufen soll.

Oliver Ratajczak: Böse Frage, böse Frage.

Olaf Kapinski: Wenn das eine böse Frage ist, mach den Laden zu. Nein, das ist keine böse Frage.

Oliver Ratajczak: Nein, aber ich kenne ja die Reaktion, deswegen sage ich, böse Frage.

Olaf Kapinski: Ja, deswegen.

Oliver Ratajczak: Genau. Also eigentlich eine ganz einfache Frage. Und wenn es irgendwie wehtut und man komisch drum rum eiert und ja, weil, damit in Q3 der Chef und so dann noch mal drüber nachdenkt, ganz am Anfang. Es sind ja immer die ganz, ganz einfach Sachen eigentlich, wo keiner drauf kommt. Wie du gerade sagtest, Wir retten Leben, Punkt, was ist das für eine geile Story. Ja, super. Also mir hat es Spaß gemacht. Ich danke dir sehr und wünsche dir noch einen schönen Tag.

Olaf Kapinski: Vielen Dank für die Einladung. Wunderschönen Feierabend an alle, die zuhören. Machs gut. Tschüss.

Oliver Ratajczak: Wiedersehen, Tschüss.



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