Hier erfährst du, warum ich ein wahrer Fan von Un-Konferenzen bin!

Als ich noch, vor meiner Selbständigkeit, Marketingleiter war, habe ich extrem viele Einladungen zu Konferenzen bekommen und auch viele Konferenzen besucht. Im Laufe der Jahre gefiel mir das Konzept von Konferenzen aber immer weniger, weil sie oft zu reinen Frontal-Veranstaltungen verkümmern. Dabei gibt es doch etwas - nach meiner Meinung - oft viel Besseren: nämlich Konferenzen ohne Programm. Hier erfährst du, wie diese aussehen, organisiert sind und warum diese oft viel interaktiver sind, als gewöhnliche Konferenzen.

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Kennst du Konferenzen ohne Programm?

Ich erzähle dir hier, warum ich ein wahrer Fan von diesen Un-Konferenzen bin! Als ich noch, vor meiner Selbständigkeit, Marketingleiter war, habe ich extrem viele Einladungen zu Konferenzen bekommen und auch viele Konferenzen besucht. Im Laufe der Jahre gefiel mir das Konzept von Konferenzen aber immer weniger, weil sie oft zu reinen Frontal-Veranstaltungen verkümmern. Dabei gibt es doch etwas – nach meiner Meinung – oft viel Besseren: nämlich Konferenzen ohne Programm. Hier erfährst du, wie diese aussehen, organisiert sind und warum diese oft viel interaktiver sind, als gewöhnliche Konferenzen.

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Der Inhalt dieser Episode des Blickwinkel KUNDE Podcasts

Hallo, schön, dass du hier bist. Jetzt fragst du dich natürlich, was will der Ratajczak jetzt schon wieder mit “ob ich mal auf einer Konferenz ohne Programm”? Na ja, werde ich dir erklären, gib mir ein paar Minuten. Also, ich frage einfach mal, wie bildest du dich weiter? Besuchst du Konferenzen, die in deiner Branche von Konferenzveranstaltern geplant und beworben werden, die werden dann irgendwann durchgeführt, du kennst das vielleicht. Also, zu meiner Zeit, als ich noch nicht selbstständig war, war ich ja unter anderem Leiter Marketing. Und ich habe mehrmals pro Woche Flyer zugeschickt bekommen zu diversen Konferenzen. Da steht dann das Konferenzprogramm darauf, wer daran teilnimmt, wer ist der Key-Note-Speaker, um welches Thema geht es et cetera, hinten nur noch ein kleines Formular ausfüllen, 2000 € überweisen und Zack, schon hat man eine Karte und kann dahingehen. Ich habe auch diverse Anrufe bekommen von Telefonverkäufern, die mich dann immer auf Konferenzen haben wollten, manchmal als Speaker, glücklicherweise ein bisschen mehr als Speaker inzwischen, aber meistens wollten die mich halt einkaufen sozusagen als Teilnehmer an der Konferenz. Ich habe damals echt eine ganze Menge Konferenzen besucht, man wird ja so verführt, sage ich mal. Also, es landet bei einem auf dem Schreibtisch, man schaut sich das Konferenzprogramm und sieht dann irgendwie große Namen, die man immer schon mal live sehen wollte oder bestimmte Themen wo man denkt: “Oh, da drückt gerade mein Schuh, das möchte ich mal gucken, vielleicht verrät der ja seine besten drei Tipps um bla, bla, bla!” Ja, das ist meistens so genau das Ding. Also kauft man das Ticket, geht dorthin, sitzt da bei der Konferenz und hört sich die Keynote an, die ist vielleicht toll, dann gibt es irgendwie zwei Sessions wo man denkt: “Interessiert mich jetzt gerade nicht so”, also trinkt man mal einen Kaffee, lernt ein paar Leute kennen, hat dann wieder eine Session, die man sich anhört, weil der Titel so toll war, geht dann hin und ja, dann war der Titel halt toll, aber vielleicht die Session nicht so ganz. Geht dann wieder ein bisschen Kaffeetrinken und so weiter und so fort.

Ich sage mal, der Vorteil von solchen Konferenzen wie man sie halt kennt ist, man hat ein vorgefertigtes Programm. Also man weiß genau, was einen erwartet. Man geht da halt hin und dann wird das Programm abgearbeitet und am Ende hat man dann alles gesehen und gehört und kann dann halt wieder gehen.

Das Problem, was ich dabei habe ist, so ein vorgeplantes Konferenzprogramm verführt leicht zum reinen Konsum. Also ich sage mal, ähnlich wie “Ich gehe ins Kino, ich gehe ins Theater, ich setze mich da hin, ich schaue halt zu. Und im Zweifelsfall nehme ich noch was mit, eine Botschaft und sage: ‘Ah, das ist interessant, da muss am Montag im Büro mal drüber nachdenken, Brainstorming mit den Kollegen machen’ et cetera.” Das Problem ist, am Ende des Tages hat man meistens extrem viele Eindrücke und viele Ideen und viele neue Leute kennengelernt und vielleicht einen Stapel Visitenkarten von irgendwelchen neuen Leuten noch dabei. Und man ist am nächsten Tag wieder im Büro, da läuft dann das Tagesgeschäft weiter und genau dann passiert nämlich das Blöde: Viele der Sachen, die man sich unbedingt gemerkt hat auf der Konferenz, die man unbedingt eigentlich umsetzen muss, fallen dann hinten runter, weil man halt keine Zeit dazu hat. Dann sagt man: “das mache ich nächste Woche”, “die Kontakte, die frische ich dann auf”, “also, zu dem Thema müssen wir mal einen Workshop machen” und häufig habe ich festgestellt, das passiert halt nicht, weil das Tagesgeschäft einen wieder rausreißt. Und das ist sozusagen auch genau das Problem an vorgefertigten Konferenzen wie ich finde.

Ich persönlich habe eine ganz andere Form der Weiterbildung für mich entdeckt.

Nicht klassische Konferenzen, sondern eine andere Form, die ich euch jetzt schreiben werde. Also, es ging um die Frage “warst du schon mal auf einer Konferenz ohne Programm?” Und wahrscheinlich sehe ich jetzt virtuell schon ein paar Fragezeichen über euren Gesichtern, es sei denn, ihr kennt es, und ihr fragt euch sowas wie: “Wie, eine Konferenz ohne Programm? Woher weiß ich den dann, was ich da kaufe? Also, ich gebe dann im Zweifelsfall 1000, 2000 € für so einen Tag aus und ich weiß gar nicht, was da passiert. Das bezahle ich nicht!” Oder: “Wenn ich kein Programm habe, wie soll denn das überhaupt funktionieren, gibt es dann Anarchie und jeder Rede durcheinander oder wie muss ich mir das vorstellen?” Und dazu gibt es eine Lösung, die ist total einfach. Die heißt BarCamp. Ich weiß nicht, ob du davon schon mal gehört hast, ich nehme an, dass einige schon davon gehört haben, manchmal wird es auch unter einem anderen Namen genannt, es heißt dann “Unkonferenz” oder “Nicht-Konferenz” oder “Ad-hoc-Konferenz“. Und das Konzept ist wirklich toll. Es ist einfach eine Veranstaltung oft für extrem große Gruppen. Und die letzte, auf der ich war, war die OM West mit ungefähr 250 Leuten, geht aber auch deutlich größer. Und der Witz ist, dass die Inhalte des BarCamps zu Beginn von allen Teilnehmern gemeinsam erarbeitet werden und dann im Laufe des Tages gestalten alle zusammen diese Unkonferenz. Das klingt total verrückt, ich weiß, wenn du das noch nie besucht hast, so ein BarCamp, es klingt verrückt, es ist verrückt. Ich richte ja selber ein BarCamp aus, seit jetzt drei Jahren, und es waren immer viele Leute dabei, die noch nie auf einem BarCamp waren. Am Anfang haben die gesagt: “Ich weiß gar nicht, mein Chef hat mich hierhin geschickt und ich soll mal gucken. Das Oberthema passt ja, aber ich weiß gar nicht, was hier passiert, ich habe ein blödes Gefühl.” Und am Ende des Tages waren alle durch die Bank begeistert und haben gesagt: “Wow, das ist ein cooler Effekt.”

So funktioniert ein Barcamp

Und wie das sozusagen abläuft und warum das so cool ist, erzähle ich euch jetzt. Also wie genau muss man sich das denn vorstellen, wie funktioniert so ein BarCamp. Ist gibt ja direkt Veranstalter, und die legen irgendwann mal einen Termin fest und ein Oberthema des BarCamps. Also, es gibt ja auch themenoffene BarCamps, aber das führt jetzt echt zu weit. Ich schicke euch nachher in noch in den Shownotes unter www.ihre-kundenbrille.de/podcast, da gibt es die jeweiligen Folgen, heute ist die Folge 13. Wenn ihr da draufklickt, seht ihr noch die Shownotes, das sind so Links zu weiterführenden Themen. Also, da zeige ich euch eine BarCamp-Liste, da könnt ihr mal reinschauen, was es alles für Themen in BarCamps gibt. Also, die Veranstalter rufen sozusagen ein BarCamp aus und sagen: “An dem Termin machen wir ein BarCamp zum Thema Online-Marketing”, oder, oder, oder. Du sagst: “An dem Tag habe ich Zeit, ich will das gern mal machen”, also kaufst du dir ein Ticket. Und der Witz ist halt, die Tickets sind meistens extrem günstig. Also unter 100 € sage ich mal, im Vergleich zu einer 2000-€-Konferenz ist das natürlich ein riesiger Unterschied. Liegt daran, weil die Veranstalter von BarCamps sich oft Sponsoren reinholen, die im Zweifelsfall die Location geben, die das Essen sponsern et cetera, et cetera. Das heißt, meistens sind BarCamps extrem günstig. Du hast ein Ticket gekauft und alle Teilnehmer finden sich an dem Tag an dem entsprechenden Ort ein. Und normalerweise kommt man halt auf eine Konferenz und ist dann da so da, nimmt sich ein Kaffee, steht erst mal am Stehtisch vielleicht, da stehen dann noch zwei andere, mit denen kommt man ins Gespräch. Und wenn es die Falschen sind, hat man halt einen Kaffee getrunken, aber hat vielleicht nicht die Leute kennengelernt, die auch auf der Konferenz waren.

Und bei dem BarCamp ist ein wichtiger Punkt, dass die Leute sich alle viel mehr vernetzen. Das heißt, jeder stellt sich am Anfang der Konferenz mit seinem Namen und drei kurzen Hashtags vor, also drei kurzen Begriffen. Also bei mir zum Beispiel bei der OM West zum Thema Online-Marketing, wo ich vor Kurzem war, habe ich so was gesagt wie: “Ich bin Oliver, und meine drei Hashtags heute sind Kundenbindung, die Conversion nach der Conversion und E-Commerce seit 1993. So hat dann jeder die Chance, sich innerhalb von 20 Sekunden vorzustellen, alle kriegen das mit und merken sich im Zweifelsfalle das Gesicht und sagen: “Ach guck mal, der hat gesagt E-Commerce seit 1993, das ist ja verrückt, wenn es eine kleine Pause gibt, gehe ich mal hin, spreche den an, das hört sich ja irgendwie lustig an.” So sorgt das schon für eine extrem tolle Vermischung am Anfang. Und so hat halt jeder die Chance praktisch bei dieser Vorstellung gleich schon einen passenden Ansprechpartner zu finden und den dann im Laufe des Tages einfach mal anquatschen kann. Also, die Leute kommen an, jeder stellt sich kurz vor. Jeder. Also, bei der OM West waren es 250 Leute und ich sage euch, es wird nicht langweilig, weil jeder steht mal kurz auf und sagt was. Das hat vielleicht eine Dreiviertelstunde gedauert, aber danach hat man wirklich einen guten Eindruck davon, wer ist alles da, um welche Themen könnte es gehen, ziemlich spannend. Und danach geht es dann in die sogenannte Session-Planung.

Und der Witz ist, bei dieser Unkonferenz, oder bei dem BarCamp stehen die Sessions halt nicht fest. Also, man weiß halt nicht, wann ist welcher Programmpunkt. Weil genau zu dem Zeitpunkt werden die erst erarbeitet. Das heißt, jeder, der an so einem BarCamp teilnimmt, kann ein Thema einbringen. Also im Zweifelsfall hat jemand einen Vortrag vorbereitet oder ein Session kann einfach sein, dass jemand sagt: “Ich interessiere mich für das Thema Beschwerdemanagement, wer möchte mit mir das mal diskutieren?” Und dann finden sich da halt im Zweifelsfall die Leute zu. Oder man kann zum Beispiel eine Ask-Anything-Session machen, was heißt: Ich bin Experte für dieses Thema, ich stelle mich dahin und wir haben eine halbe Stunde, dreiviertel Stunde Zeit, fragt mich alles, was ihr wissen wollt zu diesem Thema, da kann ich euch alles beantworten, das mache ich seit 15 Jahren.” Das heißt jeder, der sozusagen eine Session beitragen möchte, geht dann nach vorne, schreibt sein Sessionthema auf so eine Karte und stellt das kurz vor. 30 Sekunden. Sagt einfach: “Ich habe eine Session vorbereit zu dem Thema, da habe ich einen Vortrag, wer hat Lust, mitzumachen?” Die Leute zeigen halt auf, und anhand der Anzahl der Leute, die aufzeigen zu dem entsprechenden Thema wird dann festgelegt: “Oh, große Interesse, wir brauchen einen großen Raum, kleines Interesse, dann nehmen wir einen kleinen Raum.” Und so ergibt sich dann zwangsläufig innerhalb kürzester Zeit die Planung des Tages. Das heißt, wir haben ein Bord, sogenanntes Sessionbord, darauf befinden sich dann einzelne Timeslots und einzelne Räume. Und jeder kann dann sozusagen, nachdem er sein Thema vorgestellt hat und man weiß, wie viel Leute interessiert sind kann man dann sagen, großes Interesse, großer Raum, dann gehst du in den Raum so und so um die Uhrzeit von 11:00 bis 12:00 zum Beispiel. Und so füllt sich innerhalb von einer halben Stunde, vielleicht einer Stunde, füllt sich dieses Sessionbord und dann ist dieses BarCamp gar keine Konferenz mehr ohne Programm, sondern dann ist das Programm da. Aber der Witz ist, dieses Programm ist just an dem Tag entstanden mit den Teilnehmern, die da sind. Das heißt, das gibt optimal das Interesse aller Beteiligten wider, sodass man eigentlich genau abgeholt wird. Weil, das ist ja sein eigenes Programm.

Die eInfachen Grundregeln eines Barcamps

Und das Besondere an so einem BarCamp, es gibt noch ein paar einfache Grundregeln, ich sage mal Kommunikation auf Augenhöhe ist eines. Normalerweise gilt da halt, dass sich alle duzen, unabhängig von Hierarchie et cetera. Ist für manche Leute ein bisschen ungewöhnlich, wenn die sagen: “Aber, ich bin doch der Chef, ich möchte gar nicht geduzt werden.” Ich habe das mal auf einem BarCamp erlebt, da sagte jemand: “Heute duzen wir uns. Wenn Sie morgen wieder im Büro sind, können Sie das natürlich lassen und sich wieder siezen.” Ist ein komischer Effekt, könnt ihr einfach mal ausprobieren. Macht es einfach sehr locker. Und es ist einfach gar nicht schlimm, wenn es zum Beispiel so eine Session gibt, so ein Zeitfenster, in dem praktisch eine Session gehalten wird, wo einfach nur drei Leute drin sitzen. In der anderen sitzen 50, aber da sitzen nur drei. Niemand sagt, dass drei schlechter ist, weil vielleicht sind genau zu diesem Zeitpunkt, an diesem Tag diese drei Leute genau die Richtigen, die sich dann unterhalten, sich gegenseitig inspirieren und die richtigen Ideen mitnehmen. Also, für die kann es das eine extrem intensive Session sein, weil man halt mal genau miteinander diskutieren kann. Es ist halt eben nicht wie bei einer Konferenz, vorne steht einer und erzählt und macht eine Show und alle anderen hören zu, sondern man redet und diskutiert. Also es ist nicht schlimm, wenn die Sessions relativ klein sind, es ist total egal. Und die Grundregel ist: Es ist genau richtig so, wie es ist. Und im Gegensatz zu starren Konferenzen sozusagen ist es erlaubt, die Session zu verlassen, wenn man das Gefühl hat, man kann da nichts mehr lernen oder man da nichts mehr beitragen. Oder man denkt: “Der Titel hat sich irgendwie anders angehört, das ist nicht das, was ich mir vorgestellt habe, ich gehe.” Dann ist es vollkommen legitim, dass man einfach den Raum verlässt, leise natürlich, ohne zu stören und im Zweifelsfall in eine andere Session reingeht. Das ist vollkommen normal und auch erwünscht. Weil, wenn man dazu nichts beitragen kann, was soll man da sitzen? Nur weil man sich mal entschieden hat und dann doch sagt: “Meine Zeit ist jetzt vertan, ich habe noch eine halbe Stunde und muss jetzt hier sitzen”, nein, das ist es eben nicht. Es ist vollkommen erlaubt, einfach die Session zu wechseln, wenn man nichts beitragen kann. Oder einfach daraus nichts mitnimmt. Also, ich fasse es zusammen: Warum ist so ein BarCamp für mich extrem toll? Es ist extrem interaktiv. Weil jeder ganz einfach teilnehmen kann. Und es gibt halt so eine ausgesprochene Grundregel bei BarCamp-Teilnehmern: Jeder, der das erste Mal teilnimmt, soll eine Session machen. Weil er dann relativ schnell erlebt, wie toll es ist, das Feedback zu bekommen. Aber, so eine Session heißt nicht, ich habe vorher vier Monate lange eine Präsentation vorbereitet, sondern wie gesagt, es kann ja auch sein dass man sagt: “Ich beschäftige mich aktuell mit dem Thema Kundenbindung und ich habe da folgendes Problem, was für Probleme habt ihr gerade, ich würde gerne mit euch darüber diskutieren.” Und schon kann sich so eine Session bilden und man unterhält sich eine dreiviertel Stunde oder eine Stunde mit Leuten genau zu dem Thema, die entschieden haben: “Der Typ hat das sympathisch gefragt, ich glaube, ich kann dem helfen, ich gehe da mal.” Also extrem interaktiv, weniger Berieselung als bei manchen Konferenzen. Es ist häufig extrem günstig, da es gesponsert ist, es ist viel abwechslungsreicher als eine starre Konferenz, wo ich genau schon zwei Monate vorher weiß, um 11:00 Uhr sitze ich in der Session und höre das. Sondern, ich habe an dem Morgen, bevor es losgeht, noch keine Ahnung, was an dem Tag passieren wird, aber ich persönlich habe es noch NIE erlebt, bei allen BarCamps auf denen ich war, dass man am Ende des Tages sagt: “Ach, das war ja heute nichts.” Weil, es bildet sich extrem dynamisch dieses Programm und jeder findet dann irgendwas. Also, ich fand es immer toll. Ich kann da einfach nur raten, probiere das einfach mal aus. Das ist wirklich eine extrem tolle Erfahrung. Probiere es aus!

Finde hier dein nächstes Barcamp

Jetzt sagst du natürlich: “Ausprobieren, wie denn das?” Es gibt natürlich Listen im Internet, die gepflegt sind, wo alle BarCamps sich eintragen lassen. Und ihr habt wahrscheinlich keine Vorstellung, was es alles für BarCamps gibt, zu welchen Themen. Ich hatte gerade ja schon gesagt, es gibt auch offene BarCamps, das heißt, man trifft sich da einfach und es gibt kein Oberthema, sondern es wird zu allen möglichen Themen, was die Leute halt gerade bewegt, vorgeschlagen und man diskutiert, das funktioniert auch. Aber ich beziehe mich jetzt hier auf die geschlossenen Themen, also geschlossene BarCamps, die einem bestimmten Thema untergeordnet sind. Also es gibt zum Beispiel hier in Bonn das Literatur-BarCamp für Leute, die Literatur mögen, die Bücher, das geschriebene Wort lieben, heißt es. Oder, verrückt für die Männer unter den Zuhörern, das Grill-BarCamp. Also Thema alles rund um Grillen, Barbecue und Outdoorküche. Das heißt, an dem Tag treffen sich da einfach Leute, 2018 ist das der 01.06. in Hamburg, oh, sogar drei Tage, Freitag, Samstag, Sonntag, sehe ich gerade, und treffen sich zum Thema Barbecue. Werden wohl auch noch grillen und darüber diskutieren oder einfach Spaß haben und ein schönes Wochenende. Es gibt auch sogar ein BarCamp für alles rund um Stricken, Häkeln, Wolle und do-it-yourself. Das ist ja mal echt speziell. Also wenn ihr meint, das gibt es bestimmt gar, das Thema, was mich interessieren würde, schaut mal in diese Liste, die ich euch in den Shownotes verlinke. Ihr werdet staunen, was es alles gibt. Es gibt natürlich diverse Themen zu Gesellschaft, Politik, Gesundheit, Technologie, Tourismus. Und diverse Businessthemen.

iKoKo – Das Barcamp über interne Kommunikation und Kollaboration (Zusammenarbeit)

Also ich zum Beispiel, hatte ich gerade schon mal kurz erwähnt, richte jetzt in diesem Jahr zum dritten Mal das iKoKo-Camp aus mit zwei Partner. iKoKo kommt von “interne Kommunikation und Kollaboration”. Das heißt, unser Oberthema ist unternehmensinterne Kommunikation und Zusammenarbeit. Packe ich euch in die Shownotes, den Link, also das ist www.ikikocamp.de. Im Augenblick stehen noch die alten Daten von der letzten Veranstaltung drauf, aber dieses Jahr werden wir das zum dritten Mal veranstalten, könnt ihr mal reinschauen. Also jeder von euch, der sich dafür interessiert, wie kann ich die Zusammenarbeit der Mitarbeiter im ganzen Unternehmen und wie kann ich die Kommunikation der Mitarbeiter innerhalb eines Unternehmens verbessern, ist genau da richtig. Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen die Idee vermitteln, warum ein BarCamp vielleicht eine tolle Idee auch für dich ist. Schaue dir einfach mal die Liste an und wenn da ein spannendes Thema sieht, gehe hin, buche dir ein Ticket, fahre einfach mal hin und erlebe das mal. Ein extrem tolles Konzept, was sehr inspirierend ist, weil man einfach mehr eingebunden ist als bei so einer Frontalberieselung bei einer Konferenz.

Und da sind wir auch schon wieder am Ende. Ich freue mich auf die nächste Folge, bis bald, tschüss.

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